Junge - Mädchen
Diese wenigen Bilder (und Texte) zeigen bereits, dass durch Spielzeug - und natürlich im weiteren Sinne durch Erziehung - für Mädchen und Jungen unterschiedliche Freiheiten, Chancen und Spielräume eröffnet bzw. verschlossen werden.
Die entsprechenden Diskussionen sind dadurch gekennzeichnet, dass die der männlichen Seite zugeschriebenen Werte zum Maßstab des Emanzipationsstrebens der weiblichen Seite gemacht werden (sollen).
Sollte hingegen nicht auch einmal danach gefragt werden
- ob mit der Puppe nicht eine friedlichere Welt vorstellbar wäre als mit dem Soldaten und
- ob die weiblichen Werte weiterhin den Jungen vorenthalten werden dürfen?
Allerdings müssen vorher wohl noch einige Ungerechtigkeiten beseitigt werden - etwa die Ungleichbehandlung, von der nebenstehende Pressenotiz berichtet.
Oder irre ich und zwischenzeitlich (schließlich stammt diese Meldung aus dem Jahre 1997) hat sich das geändert? Deshalb solltet ihr alle hier gemachten Ausssagen auf ihre aktuelle Gültigkeit hin untersuchen!
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Mädchen und Jungen
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"Söhne bekommen wesentlich mehr Spielzeug von ihren Eltern geschenkt als Töchter. Das fand die vom Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels erstellt Studie "Spielwarenmarkt Deutschland" heraus, die gestern vorgestellt wurde. Eltern investieren demnach etwa 1,7 Milliarden Mark in Spielzeug für die Jungen und nur 1,1 Milliarden Mark für die Mädchen. Für die Söhne werde mehr und höherpreisig eingekauft. Dieses Verhalten der Käufer beginne schon bei Artikeln für Kleinkinder."
(Westfälische Nachrichten vom 6.12.1997) |
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