Mädchen - Junge
 
Auch in diesen beiden Stilleben eines unbekannten Wiener Malers (um 1840) werden die unterschiedlichen Erziehungsvorstellungen der Eltern in den Gabentischen des Mädchens und des Jungen deutlich.
(Beide Ölgemälde sind 85,5x63,5cm groß. Ihr könnt sie euch in Nürnberg im Germanischen National-Museum ansehen - ich habe allerdings etwas suchen müssen, bis ich sie in einem kleinen Raum über der Tür gefunden habe.)
Mädchen und Jungen
 
Eltern und Erzieher haben die schöne Pflicht, den inneren Drang des kleinen Mädchens, der es dazu treibt, sich in der Liebe für das Püppchen auf die spätere Liebe zum Kind vorzubereiten, auf die einstige Seligkeit der Mutterliebe ... in jeder Weise zu fördern. (S.325)
Von allen Spielen der Knaben ist seit altersher das Spiel mit den kleinen Soldatenfiguren am Tische oder auch wohl auf der Erde das beliebteste; was für das Mädchen die Puppe ist, das ist für den Knaben der Soldat. (S.284)
(Hildebrandt, Paul; Das Spielzeug im Leben des Kindes. Berlin 1904. Neuausgabe Düsseldorf/Köln 1979.)
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