KINDER-
ECKE

im
Musée imaginaire
 
KINDERECKE
 
 
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    "Früher brachten die Schüler in den Unterricht kleine Lederranzen mit, in denen als wichtigstes Utensil die Schiefertafel steckte: auf der Vorderseite liniert für's Schreiben, auf der Rückseite kariert für die Rechenaufgaben; an der Tafel der Wischlappen; später auch Plastikdosen mit einem feuchten Schwamm zum Naßmachen des Wischlappens; ein Griffelkasten mit ein oder zwei Griffeln, die leicht brachen und deshalb in den Kasten gehörten; vielleicht noch ein Federhalter und ein oder zwei Federn; Lesebuch, Rechenbuch, ein Schreibheft, ein Rechenheft; ein Butterbrot in Pergamentpapier, nach dem Kriege noch eine Blechdose mit Drahthenkel, in die dann die Schulspeisung (Buttermilchsuppe, Rosinenbrei, Milchreis oder Haferschleim) gefüllt wurde; vielleicht noch ein Taschentuch und zwei oder drei Glanzbilder zum Tauschen."
    (Aus: Hilbert Meyer; UnterrichtsMethoden. Bd.2. Frankfurt/M. 1987, S.79)

    Vor mehr als hundert Jahren, im 19.Jahrhundert hatten die Kinder noch nicht einmal einen Ranzen, sondern sie trugen die wenigen Dinge, die sie in der Schule benötigten, unter dem Arm oder mit einem Gürtel zusammengebunden.

     
    Schule früher
    Schule heute