Zum Alten Musée Imaginaire
MAGAZIN   LESESAAL   AUSSTELLUNGEN   LERNSTUDIO
Schriftzug
 
FAQs
Buchladen
Museumsbote
Anschaffungen
Impressum
     
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

Ludwig Knaus

(Wiesbaden 1829 - 1910 Berlin)
 
Selbstporträt
Biografie
 
"Nach begonnener Lehrzeit als Lackierer war der gebürtige Wiesbadener Gehilfe in der Optikerwerkstatt des Vaters, erhielt 1845 Unterricht bei dem Wiesbadener Hofmaler O.R.Jacobi und studierte 1846/48 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei C.F.Sohn und W.v.Schadow. Wegen derAnteilnahme an politischen Vorgängen des Revolutionsjahres 1848 (so geht es aus der akademischen Schülerliste hervor) entstanden Differenzen mit W.v.Schadow, so daß Knaus schließlich aus der Akademie ausschied.
Er wurde Mitbegründer der Künstlervereinigung 'Malkasten'. 1849 fand Knaus in dem Schwälmer Dorf Willinghausen zu der für ihn vor der Berliner Schaffensperiode charakteristischen Thematik: der Darstellung bäuerlichen Lebens. Bereits mit seinen ersten Gemälden errang Knaus beachtliche Erfolge.
Bis 1852 wirkte er hauptsächlich in Düsseldorf, weilte dann bis 1851 in Paris, unterbrochen von Reisen nach Belgien und Holland (1853) sowie England (1855), ltalien (1857,1858) und in jedem Jahr nach Deutschland.
1861 ließ sich Knaus vorübergehend in Berlin nieder, ging 1856 nach Wiesbaden, lebte sodann 1867/74 erneut in Düsseldorf, folgte schließlich einer Berufung an die Berliner Kunstakademie. Sein ihm dort übertragenes Lehramt legte er 1882 nieder, ohne Berlin als Wohnsitz bis zu seinem Tode aufzugeben.
Seine Leistung wurde im Laufe der Jahre durch das oftmals zu bereite Eingehen auf den Publikumsgeschmack beeinträchtigt - ein Umstand, der die Einschätzung seines Werkes bis heute belastet.
(Sitt, Martina: Angesichts des Alltäglichen. Köln 1996, S.129f.)
Biografie
Literatur
Werke