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Carl Joseph Begas

(Heinsberg 1794 - 1854 Berlin)
 
Selbstporträt
Biografie
 
"Der in Hainsberg bei Aachen geborene, mit den Eltern als Achtjähriger nach Köln übergesiedelte Carl Begas (frühe Schreibweise des Familiennamens bis etwa 1825 Begasse) war nach einem kurzen Studium in Bonn als 19jähriger nach Paris gekommen. Dort machte er die persönliche Bekanntschaft Friedrich Wilhelms III.
1821, auf der Reise nach Berlin, hatten ihn die altdeutschen Gemälde der Sammlung Boisserée tief beeindruckt.
1822 erhielt er ein Stipendium für Italien, wo er den Nazarenern begegnete, die ihm für seine religiösen Gemälde lange Vorbild blieben.
1824 ließ er sich endgültig in Berlin nieder, heiratete und bezog 1832 das von Cantian für ihn 'Auf dem Carlsbade' nahe beim Landwehrgraben errichtete Haus. 1826 wurde er Professor an der Akademie, 1829 Mitglied des akademischen Senats und hatte ähnlich wie vor ihm schon Schadow und Wach als Lehrer einen großen Zulauf.
Sein Einfluß auf die jüngeren Maler sollte sich sogar nachhaltiger als der anderer Lehrer in Berlin bemerkbar machen. Umgekehrt hatte er auch vom geistigen und künstlerischen Klima Berlins profitiert und in den Jahren bis 1840 seine nazarenisch bestimmte Auffassung zugunsten einer berlinisch-realistischen Malerei aufgegeben, wobei er nicht vergaß, was er im Umgang mit Technik und Farben Frankreich verdankte."
(Wirth, Imgard: Berliner Malerei im 19.Jahrhundert. Berlin 1990, S.90)
Biografie
Literatur
Ein Werk