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Maria Bashkirzewa

(Gavrontsy 1860 - 1884 Paris)
 
Selbstporträt
Biografie
 
Neben der hier benutzten Schreibweise sind in der Literatur noch Marija Baskirceva, Marie Bashkirtseff und Marie Baschkirtscheff zu finden.
Ihr Geburtsjahr ist umstritten, Heller gibt 1859 an, Wikipedia schwankt zwischen 24.11.1858 oder 1860.

 
"Die gebürtige Russin verläßt ihr Heimatland mit ihrer Mutter, als die Eltern sich trennen. Sie wächst im Exil auf, in Paris, wo sie auch Malerei studiert. Später gibt man ihr den Beinamen 'Rebellin', weil sie sich offen über die Schwierigkeiten beklagt, die man ihr bei ihrer Berufswahl in den Weg legt. Sie protestiert dagegen, daß einer Frau als einziger akzeptabler Ausweg die Heirat bleibe. Sie empört sich auch darüber, daß die an der Académie Julian studierenden jungen Männer bei den Professoren auf größere Anteilnahme stoßen als die Frauen: Die Werke der Männer werden drei Künstlern zur Beurteilung vorgelegt, jene der Frauen nur einem. Ihr ganzes kurzes Leben lang wird Baschkirtscheff sich schlagen, um ihre Ideen und ihre eng damit verbundene Malerei zu verteidigen.
1884 stellt sie ein Werk aus, das von der französischen Regierung gekauft wird Eine Begegnung. ...
Niemals kippt die Malerin ins Melodrama, und wenn die dargestellten Personen Kinder sind, verfällt sie nie in simple Hübschheit.
Marie besaß ein großes Talent, das Großes versprach. Doch sie starb schon mit vierundzwanzig Jahren an Tuberkulose."
(Nicoïdski, Clarisse: Die großen Malerinnen. Bern/München/Wien 1996, S.175f.)
Biografie
Literatur
Ein Werk